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Und es hat Zwuuusch gemacht…
Pfingstlager des Bezirkes Sieg unter dem Motto „ Ab in die Zukunft“
160 Pfadfinder/-innen aus den Stämmen Exodus aus Kaldauen, St. Johannes aus Lohmar, Ichtys aus Neuhonrath und St. Johannes aus Sieglar lagerten über Pfingsten vier Tage lang an der Steinbachtalsperre in Euskirchen.
Ein Vortrupp fuhr bereits drei Tage vorher das ganze Material zum Zeltplatz und wartete am Freitagnachmittag auf die Kinder und Jugendlichen, die mit mehreren Reisebussen anreisten.
Die Hälfte der Zelte stand schon, sodass am Abend erste Kennenlernspiele in den einzelnen Stufendörfern durchgeführt werden konnten. Betreut von den drei Dr. Snuggles Klonen Stephi (Wölflinge), Tim (Juffis) und Martin (Pfadis) lernte man die anderen und das Thema näher kennen. Die restlichen Stunden bis zur Nachtruhe wurden am Lagerfeuer in den Stufendörfern verbracht.
Wenn man am Morgen um 8 Uhr, wie die Pfadistufe, noch nicht wach war, musste man das nervtötende Aufwachprogramm der Leiter über sich ergehen lassen. Ob Ukulele, Gesang oder Geschrei, nichts und niemand wurde verschont, sodass pünktlich nach der Morgenrunde gefrühstückt werden konnte. Danach stand schon die erste Zeitreise an.
Gemeinsam reisten wir im Zeittunnel, gebaut aus einer Jurte mit Nebel und Soundeffekten, in die Zukunft. Ganz unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ wurden dann Solaröfen und Wind-und Wasserräder gebaut, Portemonnaies aus Milchtüten gebastelt, Mode und Schmuck aus Müll sowie die Zukunftskluft entworfen und Papier recycelt.
Da mittlerweile die Zeitmaschine aber den Geist aufgegeben hatte, mussten alle in der Zukunft bleiben und die HSPZ (HungerStillendenPfadfinderZukunft) versorgte uns mit dem Abendbrot.
Danach standen Teamspiele an. Bunt zusammengewürfelte Teams kämpften gegeneinander um den Sieg. Ob das Messer-Gabel-Löffel-Spiel oder Rätselraten, Wasser in Bechern nur mit dem Mund weiterreichen oder T-shirts durch an und ausziehen ans Ziel zu befördern, unter der Moderation von Philipp hatte jeder seinen Spaß und der Kampfgeist wurde geweckt.
Am nächsten Morgen, immer noch in der Zukunft, stand die Sortierung der Zeitgeschichte auf dem Plan. Die Zeitmaschine war über Nacht zwar repariert worden, doch die Geschichte war bei der Zerstörung durcheinander geraten, sodass in den Teams vom Vorabend Karten mit historischen Ereignissen sortiert werden mussten. Dabei stand nicht nur Wissen zu Pfadfindern auf der Probe, sondern auch zu Weltgeschichte und zu erneuerbare Energien.
Anschließend versammelten wir uns für den Gottesdienst in der Großjurte. Johannes Meißner unser Diözesankurat, hielt die Messe und mit Gitarrenbegleitung wurde gesungen und das Brot geteilt. Der Tag floss dahin, das Abendbrot verging und der letzte Abend brach an, genauso wie der bunte Abend. Auf einer Bühne wurden zuerst vor allen Teilnehmern die Workshops vorgestellt. Es gab Kostproben aus dem Solarofen, eine riesige Modenschau, eine Portemonnaie-Vernissage, sowie die Vorführung der Wasserwerke mit einer Feuerwehrspritze, bei der nur wenige trocken blieben. Als Highlights gab es nun die Stufenprogrammpunkte.
Die Wö´s sangen den Lagerboogie mit dazu passendem Tanz, die Pfadistufe hatte das Lied Barby-Girl zu Pfadi-Girl umgetextet, sodass ein Junge, verkleidet als Pfadi-Girl die Bühne rockte. Die Juffis zeigten sich ganz schmerzlos gegenüber ihren Mitmenschen und legten sie nacheinander mit mehreren Scherzen rein.
Am Abreisemorgen wachten die meisten nur gemächlich auf, doch das täuschte. Waren erstmal alle mit dem Frühstück fertig, ging es ans packen und alle waren bereit an einem Strang zu ziehen. Bis 13 Uhr stand auf dem Zeltplatz nichts mehr, kein Zelt mehr weit und breit, nur noch die gepackten Anhänger erinnerten ans Zeltlager. Zum Ausklang noch „Nehmt Abschied Brüder“ und alle traten die Heimreise in den Bussen an.
Felix Leng vom Stamm Ichtys aus Neuhonrath 
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