Die Stufen

Im Alter von sieben Jahren können Jungen und Mädchen Mitglied der Wölflingsstufe und damit der DPSG werden.
In der Kinderstufe stehen die Wölflinge am Anfang einer Entdeckungsreise, in der sie bis zum 10. Lebensjahr vieles lernen, ausprobieren und erleben können.

Ziel in der Wölflingsstufe ist es, die Kinder für ihr Leben stark zu machen, damit sie es aktiv mitgestalten und ihr Tun reflektieren. Die Wölflinge werden in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln durch die Leiterinnen und Leiter bestärkt und lernen dadurch immer mehr, Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen.

Wölflinge finden innerhalb der Gruppe ihren Platz und sie finden Freunde. Freundschaft heißt, Vertrauen aufzubauen und für andere da zu sein. Grundlage allen Handelns ist gegenseitige Achtung und Wertschätzung. Dabei haben sie Spaß und wollen auch anderen Freude machen. Mutig bringen sie ihre Wünsche und Kompetenzen ein und gestalten das Gruppenleben. Sie lernen voneinander und mit einander. Um einen friedlichen und fairen Umgang zu ermöglichen, erarbeiten sie Regeln und entwickeln eine positive Streitkultur.


Mädchen und Jungen können im Alter von 10 Jahren Mitglieder der Juffistufe werden. Neben ehemaligen Wölflingen sind auch Neueinsteiger willkommen. Gemeinsam mit den Leiterinnen und Leitern
bilden sie den Juffitrupp.

Der Trupp ist stark geprägt durch die sich entwickelnden Persönlichkeiten jedes Einzelnen mit ihren Interessen, Bedürfnissen, Ideen und Erfahrungen, aber auch ihren Unsicherheiten, Problemen und Ängsten. Sie kommen aus unterschiedlichen persönlichen Situationen und sehen sich vielen Veränderungen und Herausforderungen gegenübergestellt.

Die Auseinandersetzung mit Werten, Meinungen und Gegebenheiten von Elternhaus, Schule und Gesellschaft, sowie die Abgrenzung von diesen gehören zum Alltag der Jungpfadfinder. In dieser Phase stellen Jungpfadfinder sämtliche bisher vermittelten Werte auf den Prüfstand. Davon betroffen sind nicht nur gesellschaftliche Werte, sondern, falls sie vermittelt wurden, auch Werte des Glaubens und der Kirche. Vieles wird zunehmend kritisch betrachtet, wenn nötig werden eigene Wertvorstellungen weiterentwickelt.


Die Pfadistufe macht mit ihrer Orientierung ‚wagt es’ Mut, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder machen sich gemeinsam auf den Weg, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Diese Entwicklungen sind aber nicht vom Geschehen in der Welt losgelöst. Du bist aufgefordert, deine Zeit in der Pfadistufe und dein Leben für dich zu nutzen und „die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als du sie vorgefunden hast“.

Wagt es’ ist kein starres Gesetz. ‚Wagt es’ soll dir für dein Leben Orientierung bieten. Auf deinem Weg wirst du Erfolge und Rückschläge erleben. Glaube an dich und vertraue auf Gott. Dein Trupp und dein Leitungsteam geben dir den nötigen Rückhalt. Wag es!


Im Alter von 16 Jahren können Jugendliche Mitglied der Roverstufe werden. Die Zugehörigkeit zur Roverstufe endet mit ca. 21 Jahren. Rover*innen und Rover sind unterwegs – nicht nur unterwegs zu verschiedenen Orten, sondern auch unterwegs vom Jugendlichen zum Erwachsenen und unterwegs zu sich selbst.

Die Roverrunde kann für ihre Mitglieder zu einem intensiven Freundes­ kreis werden, der seinen eigenen Stil und seine eigene Kultur entwickelt – dies gilt für alle Gruppenphasen: von der Aufnahme über das Arbeiten und Feiern bis hin zur Verabschiedung.

Rove­r*innen und Rover haben ein Recht auf ihr Rover-Sein – vier Jahre Leben in der Roverstufe sollten nicht unbedacht verschenkt werden.


Die Leiterrunde besteht aus allen Leitern im Stamm. Sie bereiten die Gruppenstunden vor und leiten die Stufen. Die Arbeitskreise sind auch durch die Leiterrunde besetzt. Sie unterstützen den Vorstand. Sie planen die Stammeslager sowie Aktionen im Stamm.

Sie besuchen regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen auf Bezriks- oder Diözesanebene der DPSG.